
Spannend ging es auch nach der Herbstpause bei der weiblichen B-Jugend beim Heimspiel gegen die JSG Nordschaumburg zu. Zunächst sorgte jedoch druckloses Angriffsspiel - insbesondere über die Außenpositionen - dafür, dass wir in der ersten Hälfte nie die Führung übernehmen konnten. Beim Stand von 4:7 lag der Gast sogar erstmals mit vier Toren in Front. Dann fanden die Gastgeberinnen etwas besser ins Spiel. Mit einem Zwei-Tore-Rückstand (8:10) ging man in die Kabine.
Wie schon im letzten Spiel gegen Algermissen stellte die HSG 09 nach der Pause die Abwehrformation um. Dies zeigte erneut Wirkung beim Gegner; die Mädels um Karoline Drescher kämpften sich heran und konnten beim 13:13 erstmals ausgleichen. Nun ging es "Spitz auf Knopf" zu. Die Mannschaft der HSG 09 legte ein Tor vor, die Schaumburger zogen gleich... So ging es bis zum 18:18 (30 Sekunden vor Schluss). Die Gronau-Barfelder Mädels waren in Ballbesitz; Sabine Koch nahm die Auszeit und gab letzte Anweisungen, um mindestens den einen Punkt zu sichern. Tatsächlich schafften es die HSG-Mädchen ihre sehr gut aufgelegte Kreisläuferin, Lena Emmermann, anzuspielen. Bei der Abwehraktion gegen sie blieb dem Unparteiischen keine andere Wahl: 7-Meter-Entscheidung für die HSG 09. Doch die Torhüterin der JSG Nordschaumburg verwehrte uns den doppelten Punktgewinn und parierte den Wurf. Jetzt hatten sogar die Nordschaumburgerinnen noch 13 Sekunden Zeit, den Ball in unser Tor zu befördern; dies gelang ihnen aber nicht mehr.
Schaut man sich den Spielverlauf an, kann man von einem gewonnenen Punkt sprechen, sieht man auf die vergebenen Chancen vom 7-Meter-Punkt (vier von sechs Strafwürfen konnten nicht verwandelt werden) sicher von einem Verlorenen.
Für die HSG 09 Gronau/Barfelde spielten: Kira Bartens und Désirée Altzschner (im Tor), Johanna Drescher, Lena Emmermann (8), Karoline Drescher (8), Sabrina Finke (1), Carolin Fischer, Sonja Hasse (1), Carolin Lotze, Marie Schaardt und Toijah-Aline Ulrich.